In 6 Schritten zur Stilikone


Wie lege ich mir einen so unverkennbaren Stil wie Audrey Hepburn zu?

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Wenn ich Bilder von Stil Ikonen wie Audrey Hepburn oder Brigitte Bardot sehe, schmelze ich dahin wie ein Eis am Stiel. Ehrlich.

Kurz danach kommt dann plötzlich Frustration in mir hoch. WIE MACHEN DIE DAS?!

Einen ganz eigenen Stil haben, den man sofort wieder erkennt. Immer tiptop aussehen. Alles passend zu kombinieren und trotzdem nicht langweilig aussehen.

Ist das einfach ein Talent, was manche haben? Wird man so geboren?!

Keineswegs.

In diesem Blog gebe ich dir 6 Tips wie DU zur STIL IKONE wirst 🙂 

  1. Wie sieht mein Outfit nicht nur passend sondern perfekt durchgestylt aus?
  2. Wie entwickele ich meinen ganz eigenen Stil, der „Typisch-Ich“ ist?
  3. Ab wann habe ich genug Klamotten?!
  4. Wie vermeide ich meine blöden Fehlkäufe?!
  5. Wie finde ich die passende Kombination ohne langweilig auszusehen?
  6. Wie shoppe ich nicht einfach das, was ich gerade schön finde, sondern auch brauche?!

 

Irgendwie gehen mir ständig im entscheidenden Moment die Ideen aus: 2 Wochen vor meinem Geburtstag fällt mir plötzlich kein einziger Wunsch mehr ein, an einem freien Abend weiß ich nicht welchen Film ich sehen soll und wenn ich Zeit zum Backen habe, läuft es doch nur auf einen Blechkuchen hinaus.

Ist doch ätzend?!

Ich habe mir ein Konzept überlegt, um all die Ideen und Gedanken, die ich in inspirierenden Moment habe, aufzuheben und an einem passenden Zeitpunkt zu NUTZEN. (Raffiniert, hm?)

Seit ein paar Monaten führe ich Listen. Für alles.

Für meine Geburtstagswünsche, für schöne Kindernamen, für Filme die ich noch sehen muss oder Biografien die ich lesen sollte.

Listen ändern ALLES.

Aber was hat das mit Stil Ikone und Mode zu tun? Wenn ich nichts brauche, finde ich tolle Sachen. Wenn ich etwas brauche, finde ich GAR NICHTS. – Du kennst das.

Ob spontan in der Stadt, oder ein lange geplanter Mädels-Trip – wie oft durften wir hier schon spüren, dass Spontankäufe als SCHNAPPSIDEEN endeten. Du stehst dann im Geschäft und während die anderen schon drängeln, dass sie Hunger haben und JETZT bitte zum Thailänder wollen, versuchst du dich krampfhaft zu entscheiden, ob du dein tolles Fundstück nun mitnehmen soll oder nicht. (Oder ob es überhaupt toll ist oder nicht :D)

 

Das ist so ÜBERFORDERND!
2 Wochen später stehst du dann wieder vor deinem Kleiderschrank und hast nichts passendes oder zusammenpassendes. Furchtbar ist das.

 

Was man da machen kann? Ich sag´s gern nochmal: (ich bin unermüdlich; P. Sherman, 42 Wallaby Way, SIDNEY!…. haha, ich hoffe alle Nemo Fans haben das jetzt gecheckt.)

 

Du brauchst ein Konzept.

 

Mit einer ganz simplen Liste ist es bei Klamotten leider nicht getan. (JA Männer, Mode ist komplizierter als eine Jeans und ein weißes T-Shirt!). Ich will dir in diesem Blog zeigen, wie du in 6 Schritten deinen ganz eigenen „Typisch-Du“ Look entwickelst und von Kopf bis Fuß on fleek bist.

 

Schritt 1: Wie sieht mein Outfit nicht nur passend sondern perfekt durchgestylt aus?

Brechen wir die Bestandteile eines Outfits einmal runter. Mit ein paar Ausnahmen können wir unterscheiden zwischen 2 Kategorien: (Schuhe und Co lassen wir heute außen vor.)

  1. Hingucker

    Hingucker sind auffällige Teile. Ein besonders cooler Rock mit Patches aus dem Second Hand oder dein Liebe-auf-den-ersten-Blick Michael Kors Kleid. Du sahst es und dachtest “OMG, das brauche ich.”
    Es können aber auch „legere“ Hingucker sein, wie ein schicker Blazer oder eine knallige Bluse. Der Hingucker ist das Augenmerk deines Outfits. Alles andere ist Nebensache. (Nach einem langen, grauen Winter kauf ich zum Beispiel meistens wie wahnsinnig irgendwelchen flippigen Unfug, weil ich KEIN BOCK mehr auf langweilige Pullis habe.)

    Kleines Beispiel vom letzten Blog: Hier sind unsere drei Wickelröcke auf jeden Fall der Hingucker des Outfits.

  2. Basics

    Doch zu Hinguckern brauchst du immer die passenden Basics. Ohne eine schöne Jeans wirst du deine Bluse nicht tragen können, genauso wenig dein Kleid ohne eine passende Strumpfhose. Langarmshirts über Röcke, Cardigans wenn´s kalt ist… du weißt wovon ich spreche.
    Genauso ein Oberteil auf unsere Röcke. 🙂

    Eins meiner Lieblings Basics ist dieser Strickpulli.

    Ich war laaange auf der Suche nach einem hochwertigen Pulli, der nicht kratzt, der genau meine Farbe hat, der irgendwelche dezenten Details hat UND warm ist. Meine Suche war vergeblich, bis ich in Peru DIE LÖSUNG fand:

    Ich traf einen netten, alten Mann im Rollstuhl, der Süßigkeiten verkaufte. Und dann stellte sich raus, dass er der beste “Stricker” der Umgebung sei. (So einen Ruf zu haben ist schon nicht schlecht.) Also kaufte ich fix ein paar Knäul Alpaca Wolle (typisch Peru), gab ihm meine Maße und eine Skizze und nach 2 Wochen – Voilá!

    Später wirst du auch noch sehen, WARUM ich diesen Pulli so liebe und er zu fast ALL meinen Hinguckern passt.

Schritt 2: Wie entwickle ich meinen ganz eigenen Stil?

Es ist so unfair, bei manchen Menschen sieht einfach immer alles gut aus und sie haben ohne Ausnahme ihre absolut typischen Stil.

 

Keine Frau wird mit Ihrem typischen Stil geboren – Einen Stil ENTWICKELST du.
Aber wie mache ich das?! Es beginnt mit deinem Geschmack. Jeder hat Lieblingsteile. Du musst dir nur Gedanken machen, was diese wirklich sind. Analysiere sie.

Welche Stilrichtungen sind das?

Beschäftige dich mit Stilikonen. Mochtest du schon immer Audrey Hepburne Filme? Oder bist du im tiefen Herzen absoluter Nena Fan? (Keine Angst Mama, du darfst dich jetzt outen).

Sieh dir die Leute auf der Straße an, studiere sie! Durchforste Mode Blogs oder Magazine, vielleicht sogar alte Fotos von Oma!

Ich denke, hier hat JEDER einen Geschmack. Und dann hälst du die Augen IMMER offen nach Hinguckern in deinem Stil. Sie gefallen dir zu 100%. Alles andere blendest du aus.

Was dabei raus kommt? Ein Typisch-DU. Du wirst merken, je sicherer du dir deiner Sache wirst, desto spezielle werden die Teile zu denen du greifst.

 

Schritt 3: Ab wann habe ich genug Klamotten?!

Eigentlich könnten wir endlos einkaufen. Aber wann ist Schluss?

 

Ich habe meistens das Problem, dass ich entweder zu viele Hingucker habe und nichts zum kombinieren, oder mich mir Basics eindecke und alles plötzlich nur noch vor langweiligem Kram stehe. Die richtige Balance ist aber eigentlich gar nicht schwer. Wie schon gesagt, kannst du IMMER Ausschau nach Typisch-Du Hinguckern halten. Bleibe bei der Auswahl aber kritisch und miste hemmungslos aus, wenn du von etwas nicht (mehr) überzeugt bis.
Dazu brauchst du Basics für jedes Wetter in mind. 3 Farben. Dunkelblau, Weiß, Grau. Oder Schwarz, weinrot. Such dir diese Farben aus und sorge dafür, dass du sie parat hast. Zu jedem Hingucker musst du passende Basics haben!

Damit du verstehst was ich meine, will ich es dir an einem extremeren Beispiel zeigen. Diese Streifenhose (mein heißgeliebtes 70er Jahre Schätzchen vom Second Hand) ist vielleicht nicht für jeden ein Allday Piece. Aber genau deshalb wirst du sehen, dass du mit den richtigen Basics sogar solchen Firlefanz immer richtig kombinieren kannst.

Basic #1:

Meine Sommerbluse ist optimal für alles was high-waisted geschnitten ist, weil sie etwas kürzer ist.

Obwohl die Hose einfach speziell aussieht, brauche ich mit dieser Kombi absolut keinen speziellen Anlass. Locker, luftig und irgendwie chillig – perfekt für warme Tage.

 

 

An sich ein ganz simpler Schnitt. Aber die kleinen goldenen Knöpfe sind Deatils, die ich feier.

 

Basic #2:

Dieses Jahr war ich auf der Fashion Week in Berlin und habe dort quasi genau das getragen 🙂 Mit einer weitgeschnittenen Bluse und ein paar schicken Accessoires kann man das Ganze schon sehr elegant und exklusiv machen.

 

 

Ein Paar High Heels in der richtigen Farbe passen zu fast ALLEM.

 

Basic #3:

Uii, da ist er wieder: mein Alpaca-Pulli aus Peru! (Ein Traum.)

Wann immer es etwas kühler (oder auch KALT) ist, kann ich das Ding drüber ziehen. Die Farbe passt zu so viel – also ein Basic Teil, das auf jeden Fall eine Investition wert ist! (Mein Wort)

 

Schritt 4: Wie vermeide ich meine blöden Fehlkäufe?!

  1. Fehlkäufe bei Basics

    Ich weiß nicht ob ich einfach zu viele H&M Tops mit verzogenen Nähten ertragen musste, aber ich habe gemerkt, wie sinnvoll es ist GUTE Basics zu kaufen.Was heißt gut? Basics, die mindestens 3 Jahre halten (dürfen ruhig auch mal etwas mehr kosten), sich schön anfühlen und auffällige Details. Schöne Spitzenborte, hübscher Kragen, strukurreicher Stoff – was du willst. Denn Basics können ALLES aufwerten! Im Gegenzug kann ein schlabbriges, altes T-Shirt, an dem die ein oder andere Motte schon geknabbert hat, dein komplettes Outfit zerstören.Fazit: Lass dich nicht von Schnäppchen betören!! 😀

    Du kannst dir 5 Billig-Basics kaufen und schmeißt sie nach 5 mal tragen weg ODER du investierst in hochwertige, typisch-Du-Basics.

  2. Fehlkäufe bei Hinguckern

    Ja, ich habe mir auch schon den ein oder anderen Griff ins Klo geleistet. (Don´t blame me). Im Laden bist du total verliebt und zu hause fragst du dich: WAS HAT MICH DA GERITTEN? Erstmal: Kein Stress! Wenn du dich traust, auch mal etwas speziellers zu kaufen, wird IMMER DAS RISIKO bleiben (no risk no fun), dass es dir irgendwie doch nicht gefällt.Um das zu vermeiden, beantworte dir NOCH IM GESCHÄFT folgende Fragen GANZ KONKRET:

    • Ist das Typisch-Ich oder bin ich nur fasziniert vom letzten Werbeposter?
    • Mit was kann ich es kombinieren? (wenn dir nichts einfällt, lass es oder kauf etwas dazu!)
    • Zu welchem Anlass kann ich es tragen?
    • Für welches Wetter eignet es sich? (Manche Sommerkleider sind leider einfach so sommerlich, dass du in Deutschland nie dazu kommen wirst es zu tragen)

    Wenn du mindestens eine Antwort auf alle drei Fragen gefunden hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es noch mehr gibt 🙂 Übung macht den Meister – mit der Zeit, hast du die richtigen Teile parat und deine „Typisch-Du“-Basics, passen einfach zu deinen „Typisch-Du“-Hinguckern.

    Oben hast du gesehen, wie ich mit drei Basics meine Streifenhose trage. An Lisa (beste Frau!) siehst du, dass du GENAU die selben Basics mit einem komplett anderen Hingucker (der Menashion Draperie Rock btw!) tragen kannst!

Basic #1:

 

Das Bild könnte glatt irgendwo im Süden geschossen sein, oder?!

Basic #2:

SO FANCY!

 

Basic #3:

 

 

Läuft, oder?

 

Schritt 5: Wie finde ich die passende Kombination ohne Langweilig auszusehen?

Der wohl einfachste Punkt sind die Farben. (Ja bei manchen Menschen habe ich auch nicht das Gefühl) aber meistens können wir ganz gut einschätzen, ob etwas zusammen passt oder nicht. 🙂

Und dann: Mach keine Ausnahme. Wenn du weißt, dass dein brauner Gürtel nicht zu den schwarzen Schuhen passt, dann LASS es.

Bilde die richtigen Kontraste. Ist dir schonmal aufgefallen, dass eine mega altmodische Oma-Bluse an manchen Mädels irre cool aussieht, obwohl du genau weißt, dass deine Großtante die gleiche tragen würde und nicht nur 68 IST sondern auch so AUSSIEHT?

Warum? KOMBINATION. Wir sind wieder bei #teamworkinthecloset. Die Bestandsteile deines Outfits müssen sich ERGÄNZEN. Siehst du zu brav aus? Verpass dir irgendwas GANGSTERhaftes (haha, das klingt komisch.) Siehst du underdressed aus? Schnapp dir deine 13cm High-Heels.

 

Schritt 6: Wie kaufe ich in der Stadt nicht nur ein, was ich gerade schön finde, sondern auch brauche?!

Zuhause fehlt dir immer wieder das richtige zum Anziehen oder Kombinieren. Doch wenn du dann auf Shopping-Tour bist, weißt du nicht mehr nach was du suchen sollst.

 

An dieser Stelle kommt meine LISTE ins Spiel! Und zwar folgende: Klebe dir ein Blatt Papier an die Innenseite deiner Kleiderschranktür. Das nächste mal, wenn du vergeblich nach ein passenden Teil suchst, SCHREIB ES AUF.

 

Zum Beispiel:

Ich brauche:

  • Schwarzes, geripptes Oberteil, das an den Schultern frei ist, nicht zu lang (Im März war es ein paar Tage schon wahnsinnig heißt und ich brauchte etwas auf meinen Rock, mit dem ich trotzdem BRAUN werden kann)
  • Langärmliges Kleid, irgendwie auffällig (Oma feiert Geburtstag, muss schick sein, aber nicht zu unkoscha, um mir Sätze wie „Kind, was hast du denn da an!“ zu ersparen)

Das Gefühl dan irgendwann in die Stadt zu gehen und genauzu wissen, nach was ich Ausschau halte, ist WAHNSINN.

Du könntest auch mal wieder einen Hingucker für den Sommer gebrauchen?

Ich habe dir nun schon gezeigt, wie Lisa und Ich den Draperie Rock kombinieren. Doch ich würde gerne sehen, ob mein Basic-Hingucker-Konzept auch für dich funktioniert. (Ist ja schließlich Sinn und Zweck.)

Deshalb gibt es diesmal eine VERLOSUNG!!

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Was hältst du von meinen 6 Tips und was sind deine Lieblings Basics und Hingucker? – Ich bin gespannt von dir zu hören!

Feste Umarmung und viel Segen,

deine Ricarda

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