Velvet dreams


Wie ich endlich lernte, meine Träume zu definieren.

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shop the look

Ich kann nie  wieder übrigegebliebene Kartoffeln vom Feld klauen.
Ich werde nie wieder von Tanten und Cousinen vor der Haustür geknuddelt.
Ich kann nie wieder in Schlafanzug zum Briefkasten laufen.

Ja, es ist wahr – vor einer Woche habe ich meinen geliebten Berg verlassen und bin nach Frankfurt gezogen.
Eigentlich dachte ich immer, sobald ich das Abi in der Tasche habe, bin ich auf und davon.

Mama, Papa, Ciao!

Aber irgendwie saß ich doch noch eine Weile fest. 😀

Manche von euch wissen es: Ich wohnte mein ganzes Leben in einem von 4 Häusern. Es waren 4 Familien – Tanten, Onkels, Cousinen oder Großeltern. Und meine Familie.  (Wenn du jetzt aus irgendeinem mediteranen Land kommst, wird das nichts Neues für dich sein, aber für uns Deutsche – ist das schon etwas seltsam.)

Dieses Häuserquartett heißt LITHOS – der Eckstein.

LITHOS ist mein feuerfester Beweis, dass du dir fast JEDEN Traum für deine Zukunft erfüllen kannst.

Lass mich dir erklären wieso.

Letztens habe ich mich gefragt, wie dieser WILDE HAUFEN von sehr speziellen Persönlichkeiten (jeder der schon bei uns war, weiß wovon ich rede) es geschafft hat, sich zusammenzuraufen und gemeinsam auf einen Berg zu ziehen?

Ich meine, die eine ist Pferdezahnärztin, der andere Grafik-Designer, einer liebt eigentlich die Stadt und die andere will Hühner, einer kennt nur geleckte deutsche Vorgärter, die nächste will aber eigentlich Pferde vor der Tür.

So viel Verschiedenheit!
Antwort meiner Mutter: „Das war einfach schon immer mein Traum. Wir waren 5 Geschwister. Verstreut in Deutschland. Doch wir beschlossen eines Tages alle mit unseren Familien wieder zusammen zu ziehen. Seit dem strebten wir darauf zu.“

Sie hatten sich das also Jahre zuvor überlegt. Und dann EINFACH GEMACHT.

Verrückt.

Was dabei rauskam ist mein Traum von Zuhause. Ich hätte mir keine schönere Kindheit vorstellen können.
Jetzt bin ich erwachsen und habe mein eigenes Leben zu planen. Und ich dachte mir, lerne von den Großen.

Meine Erkenntnis:
Runtergebrochen gibt es 2 Vorraussetzung, um sich seine Träume zu erfüllen:

1. Ich HABE Träume.
2. Ich bin bereit die Konsequenzen zu tragen

“EASY, Ricarda!”, denkst du jetzt.

Glaub mir, an diesen zwei Punkten MANGELT es uns ALLEN.
Träume haben bedeutet nicht, ich will glücklich, erfolgreich und zufrieden sein. (Das ist eher so ein Mastertraum über allem)
Mit “Träume haben” meine ich TRÄUME DEFINIEREN.

Was genau willst du?!

Puuuuh, schwierig.

Und wenn wir das endlich wissen, DANN geht es um BEREITSCHAFT.
Komfortzonen verlassen. Kompromisse eingehen. Prioritäten setzen. Konsequenzen tragen.

Für den Moment gibt es dann nur Pferde ODER deutscher Vorgarten.

Nur viel Zeit für Freunde haben ODER weltklasse Ballerina werden.

Nur hart für dein Modelabel schufften ODER gemütliches Studentenleben ohne große Verantwortung haben.

Lackomio.

Dachte ich.

Das Gute daran ist aber, dass es für alles seine Zeit gibt.
Und wir können neue Phasen und neue Träume PLANEN.
Und je genauer wir sie definieren und anstreben, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie wahr werden.

So habe ich mir einfach mal die nächsten Jahrzehnte so aufgeschrieben, wie ich sie gern hätte.
Ich will eine Zeit lang als Landei nur für meine Kinder da sein und Selbstversorgerhaushalt spielen, ich will mit meiner Schwester eine ganz neue Art von Kirche gründen, ich will auf einer Schweizer Käsealm wohnen und mitarbeiten, ich will einen Flagshipstore in Mailand haben. Ich will.

Meine Liste wurde ewig.
(Details und Termine verrate ich auch nicht, hinterher nagelt ihr mich darauf fest! Ein bisschen flexibel muss man ja bleiben.)

Keine Ahnung ob das alles klappt! Aber ich werde dafür beten bis ich umfalle und selbst wenn ich nur die Hälfte umsetze, dann weiß ich, dass ich genau das wollte.
Mein momentanes ICH WILL ist vielleicht etwas nebensächlich.

Mein neuer Samt Blazer ist zwar kein ewig geplanter Traum, aber traumhaft genug, als dass ich den ganzen Tag darin herum laufen könnte.
Natürlich habe ich für dich meine beiden Lieblingslooks festgehalten und ich hoffe, ihr seid genauso begeistert wie ich.

Das ganze Jahr habe ich die Ohren steif gehalten, welche Blazer Farben in den Schränken noch so fehlen.
Und für den Winter habe ich mich für ein tiefes Bordeauxrot entschieden –  und das Beste: MIT SAMTBESATZ.

Es ist gar nicht so einfach hochwertigen Samt zu finden, wenn man nicht gleich einen ganzen Bühnenvorhang kaufen möchte. Da man aber doch immer mal eine Tasche über der Schulter trägt, muss der Samt nicht nur edel sondern auch robust sein. Bei einer uralten Traditionsfirma in Italien wurde ich fündig – man sieht den Unterschied nicht nur, man FÜHLT ihn. (Ich muss schon aufpassen dass ich nicht die ganze Zeit meinen eigenen Blazer streichel :D)

Darunter ziehe ich meine Bluse No.403 in schwarz – da blitzen die Rüschen an Kragen und Ärmel so cool hervor. 🙂
Socken dürfen bei mir nicht fehlen. Vorallem hatte ich sogar noch ganz schicke in bordeauxrot im Schrank! Kleiner Tipp falls du deine Schnürschuhe pimpen willst: Ich hab meine Schnürsenkel einfach mal selbst ausgewechselt – super easy und sehr fancy. Ob Seidenband, Kordeln, … was immer du noch rumfliegen hast. 🙂

Zwar wird Beige meistens eher als eine Sommerfarbe gesehen, aber kombiniert mit kräftigen Tönen (oder eben so einem Burberry Karo), zieht dieser Blazer auch zur jetzigen Jahreszeit.

Also, kalte Tage warten auf uns. Der Blazer ist außerdem mit einer elastischen Viskose gefüttert, weshalb mittlerweile auch ein Pullichen gut drunter passt. Maschinenwaschbar, bügelfrei. Alles was das Herz begehrt.

Willst du haben?
Bis Mittwoch den 18. Oktober lege ich zu jeder Blazerbestellung auch noch einen meiner Lieblings Tee-Sorten dazu – schlag zu! :-))

Eine kleiiineee Überraschung habe ich aber noch: Es gibt mittlerweile sooo viele Frauen, die meine Blazer durch Deutschland spazieren tragen. Und oft bekomme ich ganz begeisterte Feedbacks von euch – davon will ich MEHR! Deshalb schicke uns doch ein Foto von dir und deinem 19-Naht-Blazer – ob im Büro, beim Dinner oder Unterwegs, ganz egal. 🙂 Einfach fix einen Schnappschuss machen und mit Name&Ort an info@menashion.de schicken – die schönsten Bilder werden dann auf unserer Seite und auf Instagram veröffentlicht.

Viel Segen und eine feste Umarmung,

deine Ricarda

 

Vielen Dank an Luise Fuchs (www.luisefuchs.com) für die tollen Fotos!

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